Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Das Projekt HiFlow-CMA hat das Ziel, mögliche Veränderungen des Hochwasserrisikos im österreichischen Bundesland Vorarlberg aufzuzeigen. Neben dem Einfluss von Klima- und Landnutzungsänderungen werden exemplarische Anpassungsmaßnahmen untersucht. Im Rahmen des Projektes werden gemeinsam mit Stakeholdern mögliche Szenarien der zukünftigen Landnutzung für Vorarlberg definiert. Diese Szenarien sowie exemplarische Anpassungsmaßnahmen werden mit Hilfe des Landnutzungsmodell “Dyna-CLUE” räumlich explizit modelliert. Um die Hochwassersituation zu analysieren, wird das Abflussverhalten der Vorarlberger Flüsse mit dem halbverteilten hydrologischen Modell „HQsim“ abgebildet, wobei sowohl die sich verändernde Landnutzung als auch die zukünftige Klimaveränderungen („ÖKS15“ – Klimaszenarien für Österreich) integriert werden. Entsprechend kann das Hochwasserrisiko unter Berücksichtigung der beiden Aspekte Landnutzungsveränderung und Veränderungen im hydrologischen System, für einen Referenzzeitpunkt sowie die nahe und ferne Zukunft, bewertet werden.

HiFlow-CMA flow chart inklusive der work packages (en)

Durch die Kopplung der verschiedenen Modellansätze kann die potentielle zukünftige Entwicklungen des Hochwasserrisikos analysiert, aktuelle und mögliche Risiko-Hotspots identifiziert sowie die Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen bewertet werden.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms «Austrian Climate Research Programme» (8th call) durchgeführt.

Projektdauer: September 2016 bis September 2019